Schulleben
4. Dezember 2025
Am 03.12.2025 fand unser traditioneller weihnachtlicher Vorlesetag statt. Zunächst frühstückten alle Ober- und Werkstufenklassen gemeinsam im Foyer. Es gab viele selbstgemachte Leckereien und dank der weihnachtlichen Deko und Musik herrschte eine fröhlich-besinnliche Stimmung. Anschließend durften wir in der Turnhalle vielen mutigen Schülerinnen und Schülern beim Vorlesen lauschen. Es wurden Weihnachtsgeschichten und -gedichte vorgetragen. Ein großes Lob an alle, die sich getraut haben! Das war toll! Wir freuen uns schon auf den Vorlesetag im nächsten Jahr und wünschen frohe Weihnachten!
2. Dezember 2025
Auch in diesem Jahr gab es wieder fleißige Helfer aus unserer Schule, die sich an der Herstellung von Dekorationsmaterial für den Weihnachtsmarkt in Borna beteiligt haben. So konnten wir erneut zwei Hütten ganz toll schmücken. Großes Dankeschön an alle großen und kleinen Helfer! Schaut einfach mal selbst vorbei und bewundert die liebevoll gestalteten Anhängsel!
8. September 2025
Am 3. September 2025 fand an unserer Schule ein besonderer Nachmittag für unsere UK-Nutzerinnen und Nutzer, deren Eltern und Schulbegleitungen statt. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir eine fröhliche und abwechslungsreiche Zeit im Grünen Klassenzimmer. Ein echtes Highlight war das Smoothie-Fahrrad: Mit viel Spaß, Bewegung und UK-Unterstützung konnten sich alle ihre eigenen Smoothies zubereiten. Nebenbei wurde fleißig Obst geschnitten, probiert, gelacht und sich ausgetauscht. Es war ein rundum gelungener Nachmittag, der Kinder, Eltern und pädagogisches Personal der Robinienhof-Schule näher zusammengebracht hat. Vielen Dank an alle, die dabei waren und zu dieser schönen Atmosphäre beigetragen haben!
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  • Lernen in der Unterstufe

    Schwerpunkte der Unterstufe 


    1. bis 3. Schulbesuchsjahr  


    • Einleben und Eingewöhnung in den schulischen Alltag (Ankommen im Schulalltag, Ritualisierung des Tagesablaufs)

    • Erlernen/Einhalten der schulischen Regeln, Abläufe, Strukturierung des Tagesablaufes, Orientierungsübungen, Kennenlernen des Gebäudes und der Personen

    • Förderung der lebenspraktischen Selbstständigkeit (z.B. Hinführung zu selbstständigen Toilettengängen) 

    • Förderung der Selbstwahrnehmung (z.B. Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken lernen und kennen lernen) – basale Förderung (Aufbau und Förderung des Körperschemas)

    • Förderung der sozialen Beziehungsfähigkeit

    • soziales Lernen

    • sich als Gruppe positiv erleben 

    • Förderung der Wahrnehmungsaufnahme und -verarbeitung (Einbeziehung möglichst aller Wahrnehmungsbereiche in den Lernprozess)

    • Anbahnung und Aufbau einer für den Klassenunterricht notwendigen Lern- und Arbeitshaltung/ Lerntechniken (Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit, einkreisen, ausschneiden, ankreuzen)

    • Förderung der Kommunikationsfähigkeit  zur wechselseitigen Verständigung z.B. durch Gebärden, Laute, Symbole, Bezugsobjekte etc.

    • Förderung der kognitiven Fähigkeiten (ganzheitliches, handlungsorientiertes und spielerisches Lernen)

    • Begriffsbildung, Anbahnung planvollen Handelns

    • spielerischer Zugang zu Unterrichtsinhalten

    • starke Strukturierung und Rhythmisierung, kurze Unterrichtsphasen, längere Ruhe- und Spielzeiten

    • Anbahnung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen



    Beispiele für Aktivitäten in der Unterstufe


    Morgenkreis:

    • tägliches Ritual zur Begrüßung, gemeinsames Singen, Lesen des Tagesplans,

    • Orientierung im Tagesablauf, jahreszeitliche Orientierungsübung



  • Lernen in der Mittelstufe

    Schwerpunkte der Mittelstufe 


    4. bis 6. Schulbesuchsjahr


    • sich im schulischen Alltag zurechtfinden

    • Festigung und Sicherung der lebenspraktischen Selbstständigkeit 

    • Fortsetzung der Förderung der Selbstwahrnehmung (z.B. Wünsche und Bedürfnisse ausdrücken lernen und kennen lernen) – basale Förderung (Aufbau und Förderung des Körperschemas)

    • Sicherheit in der sozialen Beziehungsfähigkeit erreichen

    • soziales Lernen in der Gruppe 

    • Förderung der Wahrnehmungsaufnahme und -verarbeitung (Einbeziehung möglichst aller Wahrnehmungsbereiche in den Lernprozess)

    • Festigung der für den Klassenunterricht notwendigen Lern- und Arbeitshaltung sowie Lerntechniken (Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit, einkreisen, ausschneiden, ankreuzen)

    • Ausbau der Kommunikationsfähigkeit  zur wechselseitigen Verständigung z.B. durch Gebärden, Laute, Symbole, Bezugsobjekte etc.

    • Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten (ganzheitliches, handlungsorientiertes und spielerisches Lernen)

    • Erweiterung des Grundlagenunterrichts zum Erwerb und Ausbau der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen



    Beispiele für Aktivitäten in der Mittelstufe


    Morgenkreis:

    • tägliches Ritual zur Begrüßung, gemeinsames Singen, Lesen des Tagesplans,

    • Orientierung im Tagesablauf, jahreszeitliche Orientierungsübung


    Grundlagenunterricht:

    • Lesen, Schreiben, Rechnen

    • Themen im Grundlagenunterricht, die sich stark an den jahreszeitlichen Veränderungen orientieren


  • Lernen in der Oberstufe

    Schwerpunkte der Oberstufe 


    7. bis 9. Schulbesuchsjahr


    • Schüler*innen kommen im Schulalltag sehr gut zurecht

    • viele Handlungsabläufe sind automatisiert und können selbstständig ausgeführt werden

    • Schwerpunkt des grundlegenden Unterrichts sind die Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen, die differenziert und an die jeweiligen Lernvoraussetzungen angepasst unterrichtet werden

    • Begleiten und Eingehen auf die körperlichen und emotionalen Veränderungen des Älterwerdens

    • weitere Förderung der sozialen Beziehungsfähigkeit und soziales Lernen

    • Kennen lernen und Festigen verschiedener Lerntechniken 

    • Nutzen digitaler Medien (Computer)

    • weiterer Ausbau der Kommunikationsfähigkeit • Fortsetzung der basalen Förderung der komplex beeinträchtigten Schüler*innen



    Beispiele für Aktivitäten in der Oberstufe


    Lese- und Mathekurs in leistungshomogenen Gruppen

    • Klassenverbände werden jeweils für die Dauer von 75 Minuten aufgelöst und die Schüler*innen werden in Gruppen eingeteilt, die ungefähr den gleichen Leistungsstand haben

    • lernzielgleiches Unterrichten so besser möglich


  • Lernen in der Werkstufe

    Schwerpunkte der Werkstufe 


    10. bis 12. Schulbesuchsjahr


    • Vorbereitung auf die Lebens- und Arbeitswelt nach der Schule

    • Unterrichtsfach Arbeit und Beruf nimmt großen Stellenwert ein

    • Kennenlernen verschiedener Arbeitsmöglichkeiten nach der Schulzeit in enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsfachdienst Leipzig (IFD)

    • Betriebspraktika (auch in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes)

    • regelmäßige Besuche in den umliegenden Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)

    • weitere Förderung der Selbstständigkeit, indem in allen Bereichen die Eigeninitiative der Schüler*innen gefordert wird

    • Selbstversorgung Frühstück (Klassen planen selbstständig ihr Frühstück und was sie dafür benötigen, Schreiben des Einkaufszettels, selbstständiger Einkauf, Bezahlen/Umgang mit Geld) 


    Beispiele für Aktivitäten in der Werkstufe


    Workshops

    • lebensweltlich relevante Bereiche des eigenständigen Lebens werden behandelt und vorbereitet (Busfahrtraining, Haushaltsplanung, Erste Hilfe etc.)


    Arbeitsgruppen im Rahmen von Arbeit und Beruf

    • jahrgangsübergreifende Gruppen, die im Rotationsprinzip über das Schuljahr verteilt, verschiedene Bereiche wie Haushalt, Schulgarten, Nähen, Reparaturen durchlaufen


  • EU Schulprogramm

    Unsere Förderschule nimmt am 'EU-Schulprogramm' mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union teil.


    "Was sind die Ziele des EU-Schulprogramms?


    Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in sächsischen Kinderkrippen und Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen den Verzehr und die Akzeptanz von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Obst, Gemüse und Milch soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern."


    Quelle: https://www.smul.sachsen.de/foerderung/6588.htm

  • Partnerschaft mit der Stiftung Bildung

    Inklusion leben – Unsere Partnerschaft mit der Stiftung Bildung


    Seit diesem Schuljahr dürfen wir uns über eine besondere Förderung freuen: Die Stiftung Bildung unterstützt uns im Rahmen des Programms „Patenschaften für Inklusion" mit Fördergeldern, die echte Begegnungen zwischen Kindern ermöglichen.


    Das Konzept ist einfach und wirkungsvoll: Jeweils ein Kind der Clemens-Thieme-Schule und ein Kind der Robinienhofschule bilden gemeinsam eine Patenschaft. Insgesamt konnten wir so zehn Patenschaften ins Leben rufen – das bedeutet, dass zwanzig Kinder regelmäßig zusammenkommen, gemeinsam Zeit verbringen und voneinander lernen.


    Die Fördergelder ermöglichen es uns, für diese Patenschaftskinder besondere Projekte und Aktivitäten zu gestalten. Ob gemeinsame Ausflüge, kreative Workshops oder verbindende Erlebnisse wie unser Herbstsportfest – die finanzielle Unterstützung macht all das möglich, was im normalen Schulalltag oft an Ressourcen scheitert.


    Das Ziel dieser Patenschaften geht weit über einzelne Veranstaltungen hinaus: Die Kinder bauen echte Beziehungen zueinander auf, lernen den Alltag des anderen kennen und erfahren, dass Verschiedenheit bereichernd ist. Inklusion wird so nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erlebt.


    Wir danken der Stiftung Bildung von Herzen für diese wertvolle Unterstützung und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte!



    Gemeinsam spielen, gemeinsam wachsen – Unser Herbstsportfest 2025


    Dank der großzügigen Förderung durch die Stiftung Bildung im Rahmen des Programms „Patenschaften für Inklusion" konnten wir in diesem Jahr ein ganz besonderes Herbstsportfest feiern. Das Spielemobil machte bei uns Station und verwandelte unseren Schulhof in ein buntes Spieleparadies.


    An zahlreichen interaktiven Stationen kamen Kinder der Clemens-Thieme-Schule und der Robinienhofschule zusammen, um gemeinsam zu spielen, zu lachen und sich kennenzulernen. Ob Geschicklichkeitsspiele, Bewegungsparcours oder Teamaufgaben – an jeder Station war eines besonders wichtig: das Miteinander.


    Bei strahlendem Sonnenschein erlebten alle Kinder einen unvergesslichen Tag, an dem Unterschiede keine Rolle spielten und nur das gemeinsame Spielen zählte. So wird Inklusion lebendig – nicht als Theorie, sondern als gelebte Freude am gemeinsamen Tun.


    Wir danken der Stiftung Bildung herzlich für diese wunderbare Möglichkeit!



    Ein Chor, ein Team, ein Shirt – Unsere Patenschaftskinder im Chor


    Musik verbindet – das erleben die Kinder unseres Schulchors jede Woche aufs Neue. Im Rahmen der von der Stiftung Bildung geförderten Patenschaften für Inklusion konnten wir nun ein ganz besonderes Zeichen für Zusammengehörigkeit setzen: Alle teilnehmenden Kinder aus der Clemens-Thieme-Schule und der Robinienhofschule erhielten einheitliche Chor-T-Shirts.


    Was auf den ersten Blick wie ein einfaches Kleidungsstück erscheint, bedeutet für die Kinder so viel mehr. Wenn sie sich jeden Mittwoch zur gemeinsamen Probe treffen und alle dasselbe Shirt tragen, entsteht ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Die Kinder fühlen sich als Teil eines Teams, in dem jede Stimme zählt und alle gleichwertig sind.


    Die T-Shirts machen sichtbar, was der Chor jeden Tag lebt: Inklusion ist kein Projekt, sondern gelebter Alltag. Gemeinsam singen, gemeinsam üben, gemeinsam auftreten – und dabei zusammenwachsen.


    Herzlichen Dank an die Stiftung Bildung für die Unterstützung dieses Projekts!



    Stark zusammen – Unser Workshop zur Gewaltprävention


    Wie gehen wir respektvoll miteinander um? Wie lösen wir Konflikte friedlich? Und was macht uns als Gemeinschaft stark? Mit diesen wichtigen Fragen beschäftigten sich Kinder der Clemens-Thieme-Schule und der Robinienhofschule in einem gemeinsamen Workshop zur Gewaltprävention.


    Ermöglicht wurde dieses Projekt durch die Förderung der Stiftung Bildung im Rahmen des Programms „Patenschaften für Inklusion". In verschiedenen Übungen und Spielen lernten die Kinder, eigene Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, die Grenzen anderer zu respektieren und Strategien für ein friedliches Miteinander zu entwickeln.


    Besonders wertvoll war dabei, dass Kinder beider Schulen gemeinsam an diesen Themen arbeiteten. So entstand nicht nur Wissen, sondern auch echte Verbundenheit. Denn wer einander kennt und versteht, geht achtsamer miteinander um.


    Der Workshop hat gezeigt: Prävention beginnt dort, wo Kinder erleben, dass sie gemeinsam stark sind. Vielen Dank an die Stiftung Bildung für diese wichtige Förderung!